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Samstag, 7. März 2020, 19:00 Uhr

„Die Menschen in Syrien kämpfen den alltäglichen Kampf in einem Land, in dem es beinahe an allem fehlt - und der Tod lauert an jeder Ecke“, beschreibt der armenisch-evangelische Pfarrer Haroutune Selimian den Kampf um das Überleben in der syrischen Stadt Aleppo. Von ehemals 80.000 Armeniern leben laut Selimian heute noch rund 12.000 in Aleppo. Viele Christen haben Syrien nach Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2011 entweder verlassen oder sind zu Binnenflüchtlingen im eigenen Land  geworden.

Der Pfarrer der Armenisch-Evangelischen Bethelgemeinde Aleppo, Selimian, spricht in seinem Vortrag über die Bedrohung und Verfolgung von Christen in Syrien, einem Land, das viele Armenier als ihre Heimat betrachten. Nach dem Genozid am armenischen Volk in der heutigen Türkei vor rund einem Jahrhundert fanden Überlebende in Syrien Asyl. Tausende armenische Waisenkinder bekamen ein neues Zuhause,  die meisten in Aleppo. „Syrien ist unsere Heimat“, sagt der 56jährige, der in Aleppo  geboren wurde und 2017 in Dresden mit der Friedensplakette „Schwerter zu Pflugscharen“ geehrt wurde. Pfarrer Haroutune Selimian ist außerdem Präsident der Union Armenisch-Evangelischer Gemeinden in Syrien.

Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen.
Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung 

(Fotos: GAW)

„Zwischen Verzweiflung und Hoffnung – zur Situation der Christen in Syrien“ – Vortrag mit Bildern
Mitwirkende
Haroutune Selimian (evangelisch-armenischer Pfarrer aus Aleppo/Syrien), Moderation: Pfarrer Christoph Anders und Pfarrer Enno Haaks (Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes)
Ort Pfarrhaus Waidmannslust, Bondickstraße 76, 13469 Berlin
Preis
kostenfrei